Vielleicht denkst du, dass eine Startseite zu erstellen gar nicht so schwer ist. Eventuell denkst du auch, dass es ja total logisch ist, dass Element oder Information XY unbedingt auf die Startseite gehört. In diesem Beitrag erkläre ich dir, worauf es bei einer Startseite wirklich ankommt. Ich gebe dir die “Do’s und Don’ts” an die Hand, mit der du die perfekte Startseite erstellen kannst. Die Zeiten wandeln sich – und damit auch die Anforderungen. Nach diesem Beitrag weißt du, wie du deine Startseite ideal als Schaufenster nutzen kannst.

Fangen wir direkt mit den Punkten an!

Tipp 1: Deine Startseite ist kein Sales Funnel.

Don’t:

Sieh deine Startseite nicht als reines Mittel zum Zweck, um deinen Sales Funnel zu bedienen. Immer wieder fällt mir auf, dass einige Dienstleister/-innen, besonders Online-Coaches, dazu neigen. Die Startseite ist ewig lang und voller Wiederholungen: “Du fühlst dich … ? Du hast das Gefühl, dass … ? Du denkst, dass …? Ich kann dich verstehen. Mir ging es genauso. Ich habe dann blablabla. Möchtest du das auch? Möchtest du dich auch so fühlen? Möchtest du auch frei sein? Möchtest du auch blablabla? Dann melde dich zu meinem Kurs an / Dann trage dich in meine Liste ein. Hast du noch Zweifel? Halten dich deine Ängste noch auf …? Ich verstehe dich vollkommen. Gemeinsam können wir deine Ziele erreichen. Ich unterstütze dich auf deinem Weg von …. zu …! Alles was du dazu tun musst, ist dich in meine Liste einzutragen!”

NA? Bist du noch bei mir? Hast du die letzten Sätze noch bewusst gelesen? Ich glaube nicht. Und genau deswegen, solltest du das auf deiner Website besser machen!

Do:

“Make it simple but significant” ist hier die Devise. Komm auf den Punkt. Was bietest du an? Was ist der Mehrwert für deine Besucher? Sie entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie auf der Seite bleiben oder nicht. Darum hast du nicht ewig Zeit, um sie zu überzeugen. Sie werden deine Texte nicht vollständig lesen. Darum mach es kurz und knackig. Auf weiteres kannst du gegebenenfalls und wenn nötig auf anderen Seiten eingehen und entsprechende Seiten und Artikel verlinken.

 

Anmerkung:

Falls du dennoch so einen Sales Funnel für die von Social Media kommenden Besucher aufbauen möchtest, nutze dafür am besten eine eigene Seite. Diese Besucher sind auf deine Website gegangen, weil sie wissen wer du bist und was du anbietest. Für die mag so ein Sales Funnel okay sein. Für Besucher die über Google kommen, sollte deine Startseite aber einen Überblick bieten.

 

 

Tipp 2: Leadmagnet auf der perfekten Startseite – Ja oder nein?

 

Don’t:

Wie bei Tipp 1 schon erwähnt solltest du deine Startseite damit nicht voll klatschen. Der Leadmagent gehört auch keinesfalls direkt oben auf die Startseite. Gib den Besuchern erstmal die Möglichkeit, dich und dein Angebot kurz kennenzulernen. Andernfalls werden sie ihre Daten ohnehin nicht bei dir lassen, schließlich haben sie keinen Grund, sie dir anzuvertrauen.

Do:

Ein Leadmanget kann auf einer Startseite durchaus Sinn machen. Das hängt natürlich immer davon ab, wie du dich und deine Produkte vermarkten möchtest. Um deine Besucher schon einen Vorgeschmack auf deine Arbeit und einen Mehrwert zu bieten, macht es Sinn deinen Leadmagnet nach der Vorstellung deiner Leistungen einzubauen. Aber auch hier gilt: Keep it simple! Wenn du deine potenziellen Kund(inn)en erst überreden musst, scheinst du noch nicht so recht mit deinen Argumenten zu überzeugen. Elemente, die deine Besucher überreden sollen, gehören nicht auf eine perfekte Startseite.

 

Tipp 3: Es geht um den Kunden, nicht um dich.

 

Don’t:

Um ehrlich zu sein: Unternehmensnews über Interna interessieren meist keinen. Also lass sie einfach von der Startseite weg. Niemand guckt auf deine Unternehmenswebsite um zu sehen, wie die letzte Weihnachtsfeier so war oder ob Marita aus der Buchhaltung einen leckeren Kuchen mitgebracht hat. Und ja, sowas habe ich tatsächlich schon auf Websites gelesen.

Do:

Niemand geht aus reiner Nächstenliebe auf deine Website, sondern weil sie einen Mehrwert haben möchten: Entweder in Form von Wissen oder in Form von Produkten und Dienstleistungen. Bei allem, was du auf deiner Startseite zeigst frage dich, ob das deinen Besuchern einen Mehrwert bietet. Bekommen sie benötigte Informationen? Unterstützt es bei der Entscheidung? Stelle auf deiner Startseite alle relevanten Informationen zur Verfügung. Alles, was nicht den Besuchern dient, kommt raus.

 

Anmerkung:

Nur weil Unternehmensinterna nichts auf der Startseite zu tun haben heißt es nicht, dass es keinen Sinn machen würde, es nach außen zu tragen. Doch solche Dinge wie Weihnachtsfeier, Geburtstagskuchen oder sonstiges finden eine bessere Plattform auf Social Media! Sowas kannst du optimal nutzen, um den Usern dort das Betriebsklima zu vermitteln und auf dich aufmerksam zu machen.

 

 

Tipp 4: Die aufwendigste Darstellung ist nicht die beste!

 

Don’t:

Hier noch einen fancy aufwendigen Bounce-Effekt einbauen und da noch einen Slider mit massig Seiten – lass es! Sowas bringt rein gar nichts, außer dass es dich eventuell amüsiert. Deine Besucher haben keinen Mehrwert davon. Eher werden dadurch die Ladezeiten noch verlängert, das mobile Datenvolumen von deinen potenziellen Kunden wird drastisch reduziert und letztendlich ist die Darstellung auf dem Smartphone dann noch nicht mal schön. Google wird bald diejenigen Seiten präferieren, die ein ordentliches responsive Design vorweisen können. Mit solchen Effekten ist es zwar auch möglich, dass das responsive Design funktioniert. Als Laie ist die Umsetzung allerdings wesentlich schwerer. Und wozu sollst du dir die Mühe machen? Es wird ohnehin nicht von den Besuchern honoriert. Weniger ist in diesem Fall mehr.

Do:

Achte darauf, dass deine Startseite schön klar ist und nicht zu überladen. Besonders auf dem Smartphone ist es angenehmer, eher weniger auf einmal angezeigt zu bekommen. Achte lieber auf eine schöne und angenehm zu lesende Schrift. Seichte Animationen für Übergänge werden als besonders angenehm und professionell wahrgenommen. Nutze im Zweifel lieber eine Animation weniger als geplant.

 

 

Tipp 5: Achte auf die Farbgebung

 

Don’t:

Ein riesiges buntes Durcheinander, als wären 10 Konfetti-Kanonen geplatzt: das wirkt nicht sehr professionell. Es ist anstrengend zu lesen und vor allem auch nicht sonderlich gesund für unsere Augen. Nutze außerdem keine Farben, die nicht zu deinem Corporate Design passen.

Do:

Nutze die Farben deines Corporate Designs. Achte dabei darauf, dich möglichst auf eine relativ neutrale und angenehm anzuschauende Grundfarbe zu konzentrieren. Wähle möglichst nur eine Akzentfarbe, um es einheitlich zu halten. Je nach Grundfarbe kannst du auch noch eine weitere gedeckte oder helle Farbe nutzen. Gestalte deine Startseite möglichst hell und freundlich. Natürlich alles gemäß deines Corporate Designs.

 

 

Tipp 6: Sei nah an potenziellen Kund(Inn)en

 

Don’t:

Du freust dich doch wenn du angefragt wirst, oder? Dann lass deine Besucher nicht ewig nach deinen Kontaktdaten suchen, indem du nirgends die Möglichkeit zu Kontaktaufnahme anbietest.

Do:

Gib idealerweise schon auf der Startseite die Möglichkeit, mit dir in Kontakt zu treten. Dabei kann dieser Bereich auch ruhig weiter unten zu finden sein. Es sollte auf jeden Fall ein Kontaktformular gegeben sein. Dies ermöglichst eine besonders leichte Kontaktaufnahme. Dazu kannst du außerdem noch deine Email-Adresse angeben oder ggf. sogar ein Terminplanung-Tool integrieren. So haben Besucher direkt das Gefühl, dich jederzeit erreichen zu können, was wiederum Nähe schafft.

 

Eine perfekte Startseite zu erstellen ist nicht schwer!

Wenn du einmal verstanden hast, worauf es bei einer perfekten Startseite ankommt, ist es in Zukunft für dich kinderleicht sie zu erstellen. Am besten behältst du dabei immer im Blick, dass sie im Internet die Funktion eines Schaufensters hat. Passanten kommen vorbei, schauen kurz rein und machen sich ein Bild von deinem Angebot und wenn es interessant für sie ist, kommen sie herein, stöbern weiter und kaufen.

 

Haben dir diese Tipps für eine perfekte Startseite geholfen? Vielleicht hast du sogar noch welche, die ich ergänzen könnte? Dann schreib mir gerne!

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Kennenlerngespräch

Als erstes führen wir ein Gespräch, in dem du mir deine Anliegen schilderst. Im Idealfall teilst du mir vorher schon mit, welche Aufgaben von mir übernommen werden sollen, damit ich ich in das Gespräch bereits einen Umsetzungsvorschlag mitbringen kann.

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Angeboterstellung

Auf Basis unseres Gesprächs erstelle ich ein individuelles Angebot für dich. Innerhalb der Gültigkeitsfrist des Angebots kannst du dir darüber in Ruhe Gedanken machen.

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Rechnungsstellung und Arbeitsbeginn

Entscheidest du dich für die Zusammenarbeit, stelle ich zu Beginn die Rechnung für meine Leistungen. Meine Rechnungen stelle ich alle inkl. Umsatzsteuer aus. Mit Begleichung des Rechnungsbetrages nehme ich die Arbeit auf.